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Aktuelle Presse
Pressebericht Prunksitzung KVSG vom 28.01.2012 (MAIN-Post)
Wort-Geschenk für Mister Magic
Stimmungsvolle Prunksitzung der Stadtgarde mit vielen optischen Reizen und zündenden Pointen
Auf diesen Showtanz gab es nur eine Antwort: eine Rakete, die aufstieg in den närrischen Himmel über der Gartenstadt und von der totalen Begeisterung kündete, die die Ministarlights des Karnevalsvereins Stadtgarde bei der Prunksitzung im Stadtsaal ausgelöst hatten.
Mit Fantasie und Herzblut, graziöser Anmut und schauspielerischem Talent schienen die jungen Damen zu vergessen, dass sie eine Garde sind, die sich dem Fasching verschrieben hat – sie gingen in einer Musical-Produktion auf und zauberten „Wicked – Die Hexen von Oz“ auf die Bühne. Gebannt verfolgten die Zuschauer die Geschichte, die sich spritzig und temperamentvoll vor ihren staunenden Augen abspielte. Jedes Detail stimmte in dieser glanzvollen Leistung.
Aber nicht nur die Ministarlights wussten, dass Hexen magischen Stoff für eine gute Show bieten, auch andere Garden fühlten sich mit Hakennasen und Besen wohl und nahmen das Publikum mit in ihr verwunschenes Reich.
Lange konnte darin niemand verweilen, denn viele andere Tänze in herrlichen Kostümen wollten bewundert werden: Als allerliebste Elfen huschten die Sterntaler der Stadtgarde durchs Märchenland, die Starlights verdrängten mit feurigem Rock'n'Roll das klassische Ballett – zum Brüllen komisch als Schattenbild zweier männlicher Grazien in Szene gesetzt. Aladin kam mit den Sternschnuppen auf einem Kamel daher und die Gäste, die Ha-Ka-Ge aus Hammelburg, die Narrengilde Würzburg und die Aschfelder Narren hatten jede Menge tänzerischen Schwung und optische Reize mitgebracht. Den Reigen eröffnete mit großem Mut Stadtgarden-Solotänzerin Marie-Louise Diemer.
Kommen wir endlich zum Wort, das im Fasching schließlich auch sein Recht hat und in dieser Prunksitzung sogar zu ganz besonderen Ehren kam. Herwig Kirchner und Jochen Rösch aus Wargolshausen stiegen zwar stumm in die Bütt, aber ihre Mitteilungen auf blätterbaren Plakaten hatten eine geballte Ladung Humor in sich. Und Sitzungspräsident Horst Scholler hatte keine Wahl: Er musste mitblättern und wusste nicht einmal, dass er darüber froh war. Ebenso verdutzt hatte er plötzlich ein Geschenk in der Hand: ein Wort (ein Plakat mit der Aufschrift „Wort“).
„Mister Magic“ – Scholler bekam diesen Titel vom Hammelburger Präsidenten – führte wieder souverän durchs bunte Programm, in dem Hund Oskar eine Frau für sein Herrchen, den begnadeten Bauchredner Marcellini, suchte und einen außergewöhnlichen Flirt aufnahm. „Teufelchen, wie heißt du?“ Eine zarte Stimme antwortet: „Anne“ – fortan wird zweite Bürgermeisterin Anne Zeisner urkomisch angeschmachtet und angehechelt. Zusätzlich verstehen es Marcellini und Oskar brillant Witze zu erzählen.
Gotthold und Eustach versuchen sich auf Königshöfer Acker in der Sprache der Navigationssysteme und entdecken mit einem Fernglas zum Preis von 20 Euro die Frau des einen beim Fremdgehen, bei einer Sichtqualität von 200 Euro die Frau des anderen. Seine Probleme mit dem Liebesleben hatte natürlich auch Bruder Bernhard, der Eintritt ins Kloster war für Bernhard Kneuer ganz offensichtlich ein Fehltritt. Verkehrstechnisch gibt Fahrschullehrer Brummer (Christian Voigt) ziemlich zweideutige Ratschläge, Christian, Andy und Marco sind nach ihrem „Malle-Trip“ von der Idee besessen, Mallorca müsse direkt neben Bad Neustadt gesetzt und Stadtteil werden.
Allerhöchsten Respekt erwarb sich die 79-jährige Rita Schengen von der Würzburger Narrengilde in der Bütt. Unglaublich humorvoll ging sie mit den Gebrechen des Alters um, denen sie ein lachendes Gesicht zeigte. So etwas fehlte leider dem Till von Franken (Jürgen Esser), der zwar manche gesellschaftspolitische Wahrheit aussprach, aber etwas zu viel Ernst hineinlegte. Schließlich war an diesem Abend doch Stimmung angesagt, zu der Alleinunterhalter Happy Jack mit seinen Schunklern locker und flockig beitrug.

 

 

Pressebericht Ordenskommers KVSG vom 07.01.2012 (Rhön und Saalepost)
Präsidiumsorden für Jessica Kiesel
KV Stadtgarde ehrte langjährige und verdiente Mitglieder

Gartenstadt (si). Noch zierte die Weihnachtsgirlande die Eingangstür des Gemeindehauses Mariä Himmelfahrt, doch im großen Saal waren die Weichen schon ganz auf Karneval gestellt.
Mit dem traditionsreichen Ordenskommers gab der Karnevalsverein Stadtgarde endgültig den Startschuss auf die kommenden närrischen Tage. „Vergessen sei, was euch bedrückt, auch wenn der Alltag noch so drückt“. Dies ist das diesjährige Motto und so sollte auch Frohsinn und Freude beim Ordenskommers groß geschrieben werden.
Für Sitzungspräsidenten Horst Scholler war es so auch eine große Freude, gleich vier neue Elferratsmitglieder in diesem ehrenwerten Reigen begrüßen zu dürfen.  „Anstand, Sitte und Moral“ schreiben sich die Elferräte dick auf ihr Banner und sie seien kein Schunkelchor, sondern Repräsentanten der Stadtgarde, so Scholler. Neu im Rat sind Andreas Balling, Andreas Kneuer, Daniel Straub und Josef Voigt, die sich in den Jahren ihrer Mitgliedschaft für dieses besondere Amt durch aktives Mittun beworben hatten.
Nachdem die Elferräte und die Sterntaler, die die jüngsten Tänzerinnen vereint, bis hin zum Aushängeschild den Starlights mit dem diesjährigen Sessionsorden bedacht waren, stand die Auszeichnung verdienter und langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Seit zehn Jahren sind nun schon Janina Schopf, Christian Salatsch und Christian Voigt, seit 20 Jahren Hannah Wilm und seit 25 Jahren Elfriede Werner Mitglieder. In Anbetracht der Tatsache, dass der Gartenstädter Karnevalsverein „erst“ seit 32 Jahren besteht, konnte Horst Scholler mit Dieter Olbort ein Mitglied der ganz alten Garde auszeichnen. Olbort ist seit 30 Jahren ein „K.V.S.G.'ler“.
Mit dem Verbandsorden der Föderation Europäischer Narren in Bronze wurden Paula Back, Anna Dierolf, Maike Hein und Jasmin Eckers ausgezeichnet und mit einem dreifach donnernden „Gartenstadt Helau“ bedacht. Den Verbandsorden in Silber erhielt Marie-Luis Diemer und Gold ging an Fabienne Baumeister und Alisia Schmöger.
Wegen ihrer besonderen Verdienste um den Humor in der Karnevalszeit erhielten Daniel Straub und Josef Voigt den FEN-Jahresorden, der ein besonderes Unikat sei, so Scholler in seiner Laudatio. Christian Voigt, der bis dato kommissarischer Präsident ist, erhielt den Gartenstädter Präsidiumsorden in Silber. Die höchste Auszeichnung, die im Gartenstädter Karnevalsverein vergeben werden kann, ist der Präsidiumsorden in Gold. Freudestrahlend nahm Jessica Kiesel diese Auszeichnung gerne entgegen.

 

Pressebericht Rathaussturm KVSG vom 12.11.2011 (MAINPOST)
Für die Schlacht am 11.11. um 11.11 Uhr gaben die Rathaus-Verteidiger gegen die heranstürmenden Narren eine klare Verteidigungsstrategie heraus: „Wär' Bad Neustadt in Narrenhand, gäb's Chaos wie in Griechenland“.Rathausschlüssel in Narrenhand
(new) Für die Schlacht am 11.11. um 11.11 Uhr gaben die Rathaus-Verteidiger gegen die heranstürmenden Narren eine klare Verteidigungsstrategie heraus: „Wär' Bad Neustadt in Narrenhand, gäb's Chaos wie in Griechenland“. Aber so einfach ließen sich Horst Scholler und der Karnevalsverein Stadtgarde mit närrischer Unterstützung durch die MKG Mellrichstadt, die Schönauer Fosenöchter, die Bischofsheimer Maumer, die Frankenheimer Hollerboller, die FG Wegfurt und den Musikverein Gartenstadt nicht abwehren. Eine Regentschaft, die mit Humor nicht spare, sei jetzt dran, aber Bürgermeister Bruno Altrichter sah keine Chance, die Sitzungsgelder aufzubringen, weil die Sitzungen der Faschingsfreunde immer bis 1.30 Uhr dauern. Noch so manchen verbalen Schlagabtausch lieferten sich die Kontrahenten, dann ergaben sich Altrichter und Anne Zeisner und händigten dem Till den Rathausschlüssel aus.