Aktuelle Presse
Presseberichte vom Turnierwochenende KVSG 2010 (Rhön-Saalepost)
   Noch einmal donnerten heiße Beats durch den Stadtsaal
Stadtgarde lud gleich zu drei Showtanzturniere ein
Foto: Mit toller Musik, super Kostümen und Tanzfreude pur überzeugte die Seniorengarde der ÖFG Oberthulba die Juri und gewann das diesjährige Showtanzturnier. Ihre Interpretation der Rocky-Horror-Picture-Show war Extra-Klasse. 
Foto: Auf den dritten Platz des diesjährigen Minigarde-Showranz-Turnier kamen die Tänzerinnen der UKG Untererthal (links), zweiter wurden die Ministarlights der gastgebenden Stadtgarde (rechts) und Sieger die kleinen Vampire des Fuschter Faschingsclubs (Mitte).
Bad Neustadt (si) Die Faschingszeit und die Karnevalsession sind spätestens seit Aschermittwoch eigentlich Schnee von gestern, doch so manche Garde hat ihre tollen Kostüme noch nicht in den Dornröschenschlaf verabschiedet. Nun ist die Zeit der großen Showtanzturniere, wo man sich auf tänzerische Weise mit anderen Garden misst. Die Turniere des Karnevalvereins Stadtgarde haben nicht nur alte Tradition, sondern erfahren immer wieder große Beliebtheit unter den Gästen, die gerne auch einmal eine längere Anreise in Kauf nehmen. Mit dem Minigardenturnier begann der bunte Showreigen auf der großen Bühne des Kulturzentrums des Bad Neustädter Stadtteils. Wilde Cheerleader, Vampire, Hexen und jede Menge Indianer wirbelten zur großen Freude noch einmal auf der Tanzfläche und bei einem Medley aus dem besten der 70er Jahre wurden musikalisch alte Erinnerungen bei so manchem Gast wieder wach. Über 100 Kinder aus sieben Garden begeisterten mit ihrem Showtanz und machten es der Juri, die von Trainerinnen der teilnehmenden Garden gestellt wurden, nicht einfach. Die Kostüme, die Übereinstimmung von Thema und Musik, die Originalität der Darstellung und die Ausführung des Tanzes sowie die Choreografie wurden genau unter die Lupe genommen und bepunktet. Dass jede Menge Spannung in der Luft lag, war überall zu spüren. Aufgeregt waren also nicht nur die Kids, sondern auch deren Eltern. In einem Gespräch stellten so manche fest, dass alle gut waren, vor allem der Hüftschwung der einen Tänzerin war professionell. Aber ob immer die Musik richtig gewählt war, wurde von den jungen Damen kritisch hinterfragt. Einstimmig stellte die Gesprächsrunde aber fest, dass jedes Kind sichtlich viel Spaß an dem ganzen hatte, was auch die anderen Gäste und vor allem die jungen Tänzer und Tänzerinnen gerne unterstrichen. Die Juri hatte entschieden und alle stürmten voller Hoffnung auf die Bühne, wo der moderierende Sitzungspräsident Horst Scholler und der erste Stadtgarde-Vorstand Christian Salatsch bereits mit den Siegerpokalen warteten. Noch einmal wurde „das Lasso“ herausgeholt und dann war der große Moment gekommen. Auf den vierten Platz kamen gleich mehrere Teilnehmer, wie die Minigarde des ASV Sulzfeld, der Böschemer Maumer, der FG Schwärzelsbach und die Tanzgruppe aus Wülfershausen. Auf dem dritten Platz folgte die UKG aus Untererthal mit ihrem Cowboy und Indianer Tanz. Der „Schuh des Manitu“ brachte dem Lokalmatadoren, den Sternschnuppen der KVSG Stadtgarde, Glück. Sie landeten auf dem zweiten Platz. Mit ihrem „Tanz der Vampire“ überzeugten die quirligen Nachwuchstänzerinnen des Fuschter Faschingsclubs aus Fuchstadt. Noch einmal begeisterten die Jungs des Männerballetts und ihrem Tarzan im Rahmen einer Showeinlage und für einen visuellen Höhepunkt sorgten die KVSG Ministarlights, die sich am Nachmittag schon  einmal für ihren großen Auftritt am Abend „warm tanzten“.  Da stand nämlich das große Seniorengarde-Showtanzturnier auf dem Programm. Gleich 16 Garden traten gegeneinander an und verzauberten die bestens gefüllte Stadthalle noch einmal in ein Tollhaus. Noch einmal präsentierte man sich von seiner besten Seite, zelebrierte Showtanz in Perfektion und demonstrierte, dass Gardetanz einfach Spaß macht. Kreativ gestaltete Kostüme und Powermusik vom Feinsten rundeten das Spektakel ab. Der Funke sprang schnell von der Bühne auf die Gäste und die Stimmung war einfach riesig. Doch nicht nur die Zuschauer, sondern vor allem die Juri wollte ja überzeugt werden. Eigentlich hätten es alle verdient gehabt, auf dem Siegertreppchen zu stehen, aber am Ende hatte ÖFG Oberthulba mit ihrer grandiosen Rocky-Horror-Picture-Show die Nase vorn. Auf dem zweiten Platz folgte die Stadtgarde mit ihrem „Camelot-Tanz“, der eine Persiflage auf den Kultfilm „Ritter der Kokosnuss war. Als Drittplatzierte schafften die Dschingis Kahn Tänzer der KBV Fidelia Reiterswiesen               den Sprung auf das Treppchen. Alle anderen Teilnehmer waren wie auch beim Minigarde-Turnier Vierte, womit man gut leben konnte und die Party ging bis nach Mitternacht. Sitzungspräsident Horst Scholler bemerkte, dass es sehr knapp bei der Platzierung zuging. Den Gastfebern fehlten nur drei Punkte zum Sieg. Am Sonntag folgte nun mit Juniorengarde-Turnier der endgültige Abschluss der diesjährigen Session. (Wir berichten in der morgigen Ausgabe).

Foto: Mit ihrer Persiflage zum Kultfilm „Ritter der Kokosnuss“ machte machte sich die Seniorengarde des KV Stadtgarde auf die Suche nach dem heiligen Krahl. Unter dem Showtanz-Motto „Camelot“ wussten es die 20 Tänzer und Tänzerinnen ihr Publikum mit Witz und Charme zu begeistern.
  „Ich will Spaß, ich geb` Gas“


BUZ (si) Mit dem großen Showtanz-Turnier der Juniorengarden ging nun die Karnevalsession 2009/2010 im Bad Neustädter Stadtteil endgültig zu Ende. Noch einmal war der Stadtsaal bis auf den letzten Platz gefüllt, noch einmal schlüpften die jungen Tänzerinnen und Tänzer in ihre Kostüme und ein letztes Mal wurden sie Geschminkt und auf ihre große Bühnenshow vorbereitet. Die Mini-Starlights der gastgebenden Stadtgarde hatten sich das Motto „Ich will Spaß, ich geb` Gas“ auf ihr Banner geschrieben. Es war aber nicht nur deren Leitspruch, sondern der aller insgesamt neun Garden und jeder hatte sichtlich viel Freude an dem ganzen tänzerischen Wettstreit. Von Poppenroth, Fuchsstadt, Elfershausen, Bad Brückenau, Wendelstein oder Großeibstadt sowie Hofbieber kamen die hoch motivierten Kids und hatten ihre Fangemeinde mit im Gepäck, welche ihre kleinen Bühnenstars lautstark anfeuerte. Das Amt der Juroren war bei der allgemeinen Showtanzklasse nicht ganz einfach. Die Gastgeber hatten sich für das dritte Turnier an diesem Wochenende viel vorgenommen, denn bereits die KVSG Sternschnuppen, sowie die Starlights der Stadtgarde konnten jeweils das Punkteteam überzeugen und einen zweiten Platz für sich verbuchen. Nachdem das Männerballett zum letzten Mal seinen Tarzantanz zum Besten gegeben hatte, lag das Ergebnis des Turniers vor. Die Juniorengarde der 1. Großen Karnevalsgesellschaft aus Brückenau gewann mit ihrer Interpretation des Erfolgmusicals Cats. Auf Platz zwei, wieder die Silbermedaille, ging an die Stadtgarde mit ihren Mini-Starlights (Foto) und dritter wurde der Fuschter Faschingsclub mit seinem Tanz, der unter dem Motto „Cops und Sträflinge“, stand.
Andreas Sietz
Pressebericht der 1. Großen Prunksitzung 2010 (Rhön-Saalepost)
Glanzvoll, akrobatisch, einfach Spitze
Furiose Tänze und Humor in der Bütt bei der Prunksitzung der Stadtgarde
Bad Neustadt.
Ein Riesenprogramm und allerfeinste Unterhaltung. Die Prunksitzung der Stadtgarde machte ihrem Namen auch in dieser Session wieder alle Ehre. Ob in der Bütt, auf der Tanzfläche oder beim Schunkeln. Im ausverkauften Stadtsaal wurde wieder ein tolles Faschingsprogramm geboten.
(Sternschnuppen Schuh Manitu) Einen Begeisterungssturm entfachten die Sternschnuppen der Stadtgarde mit ihrem Tanz zum Film Schuh des Manitu.
(Sternschnuppen Konfetti) Gläser abdecken. Die Sternschnuppen lassen Konfetti regnen.
Sitzungspräsident Horst Scholler sagte es gleich zu Beginn: Zugaben gibt es keine. Bei einem so vollen Programm wie im Stadtsaal der Gartenstadt war daran nicht zu denken. Sonst würde die erste Prunksitzung erst kurz vor dem Frühstück enden. Wenn überhaupt. Aber nichtsdestotrotz forderte das Publikum bei mehreren Auftritten nachdrücklich noch mehr. Doch Scholler blieb eisern, was ihm auch gar keine Probleme bereitete. Denn nach einem Höhepunkt im Programm des Karnevalvereins Stadtgarde folgte schließlich schon der nächste. Alles in allem steigerte sich die Stimmung im Stadtsaal im Laufe des Abends immer mehr und begeistert feierte das Publikum, mitsamt zahlreicher politischer Würdenträger, die Akteure auf der Bühne. Und die hatten sich wieder jede Menge verschiedener Themen ausgesucht, die es karnevalistisch auf die Bühne zu bringen galt.

(Esser) Einführung in die fränkische Dialektologie mit „Professor“ Jürgen Esser von der Uni Heustreu.
 
Solo begeisterten Rüdiger Bader mit einer kritischen Betrachtung des Faschingsklassikers „Heile, heile Gänsje“. Ihren Kampf mit den Tapezierutensilien bestritten als alterndes Ehepaar Sigi Katzenberger und Heike Reitner. Wie gut, dass es da eine Telefonhotline mit der sympathischen Stimme von Ruth Nießner gab, die jedoch auch nicht verhindern konnte, dass letztlich die Tapetenbahnen angetackert wurden. Christian Voigt als einsamer Single fühlte sich nicht wohl in seiner Haut, Jürgen Esser als Professor der Uni Heustreu suchte und fand im fränkischen Dialekt so allerhand Wissenswertes. Franziska und Bernhard Kneuer versuchten mit allen Mitteln, die Seiten des „Lorenzer-Dochblods“ zu füllen. Mit allerhand kuriosen Nachrichten. Ja, und ganz am Schluss der Sitzung, da hatten die beiden karnevalistischen Urgesteine Gotthold und Eustach alias Fredi Breunig und Martin Wachenbrönner noch so allerhand zu erzählen.

(Katzenberger Reitner) Der Kampf mit den Tapezierutensilien und der Hotline. Sigi Katzenberger (links) und Heike Reitner.
 
Zwei Ehrungen gab es in der Prunksitzung ebenfalls. Die meisten Faschingsorden hatte der Elferrat und dessen Präsident zwar im Ordenskommers überreicht, die zwei höchsten Auszeichnungen jedoch, die sparte Horst Scholler für die Prunksitzung auf. Tänzerin Mona Hoffmann erhielt für ihre jahrelange engagierte Mitarbeit und ihre Darbietungen den Narr von Europa in Bronze. Noch viel länger ist Gabi Jahrsdörfer bei der Stadtgarde mit von der Partie, zeigte kurz zuvor in der Bütt noch, wie man sich als sizilianische Restaurantbesitzerin eine goldene Nase an den deutschen Touristen verdienen kann. Gabi Jahrsdörfer erhielt die höchste Auszeichnung, den Till von Europa.
Tänzerische Höhepunkte gab es in der Sitzung der Stadtgarde beinahe am laufenden Band. Gastgarden mit spektakulären Garde- wie Showtänzen oder der furiose Paartanz von Yasmin und Bernd ernteten wahre Beifallsstürme. Besonders bejubelt wurden natürlich die Tänze der Nachwuchsgarden. Die Sternschnuppen der Stadtgarde zum Beispiel, die mit ihrem Gardetanz gut anfingen und dann in ihrer Interpretation des Schuh des Manitu für Begeisterung sorgten. Glanzvoll, akrobatisch, tänzerisch einfach Spitze die Starlights der Stadtgarde. Und dazwischen unter anderem der sehenswerte Afrika-Showtanz des TSV Waldfenster oder der Showtanz ebenfalls zum Schuh des Manitu von Blau-Weiß Elfershausen wie auch die Crazy Dancers, die sich erst mal von einem Kind im Schlafanzug zu ihrem Puppentanz aufziehen ließen. Mit den sehenswerten Tänzen sorgten alle Garden für richtig Stimmung und Jubel im Stadtsaal. Und ganz am Ende läuteten die Starlights mit ihrem furiosen Camelot-Showtanz das Finale ein. Zu sehr später Stunde aber im Zeitplan. Weil Horst Scholler bei den Zugaben zuvor so streng war. Den Beifall, den kürzte der Elferrat selbstverständlich nicht. Und davon gab es verdientermaßen mehr als genug.

(Hoffmann Jahrsdörfer) Hohe Auszeichnungen bekamen Mona Hoffmann und Gabi Jahrsdörfer.
Fotos: Stefan Kritzer
 

 

Pressebericht der 1. Großen Prunksitzung 2010 (Main-Post)
GARTENSTADT
Tänzerisch nicht zu übertrumpfen
Stadtgarde stellt bei ihrer Prunksitzung mitreißende Revue auf die Beine
Eine Rakete auf diese Show! Schlag auf Schlag versetzten die Garden den Stadtsaal mit ihren getanzten Glanzlichtern in Staunen und Begeisterung, die spritzigen Ideen, die Farbenpracht der Kostüme, der Schwung der Musik und die mitreißenden Darbietungen steigerten sich von Mal zu Mal – und bei jedem Einzugsmarsch lag die prickelnde Spannung in der Luft, welche überraschenden Effekte jetzt wohl zu erleben sein würden.
Alle miteinander, die Horst Scholler bei der ersten großen Prunksitzung des Karnevalsvereins Stadtgarde ankündigte, zeigten Klasse und die Fülle der Eindrücke quillt über. Bunt, peppig, frech, so kamen die Ministarlights der Stadtgarde daher, beim Männerballett konnte man sich gar nicht genug wundern, aus welchen Ecken noch ein tollpatschiger Tarzan gehopst kam, um anschließend mit seiner drolligen Art Verzückung auszulösen.

Bei den Indianern fühlten sich die Sternschnuppen der Stadtgarde in ihrem Element, ihr „Schuh des Manitu“ war so bezaubernd, dass man ihn sich gerne noch einmal angezogen hätte. Aber das ließ der Sitzungspräsident mit seinem strengen Regiment nicht zu, allzu vieles sollte das Publikum ja auch noch genießen.
Wie schon in den vergangenen Jahren waren die Crazy Dancers mit ihren Tänzen in Choreografie, Ausdruck, Anmut und Beweglichkeit ein echtes Highlight. Gespenstisch stieg die Macht des Bösen auf den Tischen des Stadtsaals mit grandiosen Lichteffekten auf – aber keine Angst: Auf der Bühne ließ die Männergarde Scheinfeld natürlich den Sonnenschein (Let the Sunshine in) und das Gute genauso beeindruckend siegen.
Mitternachts-Brüller
Mit gigantischem Aufwand nahm die Truppe aus Waldfenster die Narrenwelt mit nach Afrika und irgendwann entstand dann das Gefühl, der Stadtsaal stehe in Altbessingen. Denn die Gastgesellschaft aus diesem Ort – wo immer er auch liegen mag – war mit einer immensen Garden- und Zuschauerstärke angereist und bejubelte die verschiedenen Nummern ausgelassen.
Unbedingt gesagt werden muss noch, dass es die Erwachsenen, die ja immer gemeinsam auftraten, zwei jungen Mädchen überließen, den tänzerischen Reigen zu eröffnen: den Solotänzerinnen Marie Luise Diemer und Katja Werner. Respekt vor diesem Mut!
Holger Kern, der Alleinunterhalter, schaffte es mit seinen Schunklern und Fliegern, die ganze gut gelaunte Narrenschar zu seinen Füßen in Bewegung und echte Karnevalsstimmung zu versetzen, was aus der Bütt nicht immer ganz gelang. Schmunzeln konnte man freilich über die liebevoll ausgedachten Beiträge von Ann-Katrin Eglmeier und Elke Zirkelbach bis hin zum feinsinnigen Rüdiger Bader, aber der echte „Brüller“, der kam erst weit nach Mitternacht, als Eustach und Gotthold den Auftritt im „Rüttelfernsehen“ – fränkische Lesart von RTL – bei „Bauer sucht Frau“ probten.
Till für Gabi
Mit einigem Stolz erwähnte Horst Scholler, dass die beiden, also Fredi Breunig und Martin Wachenbrönner, vor 25 Jahren zum ersten Mal bei der Stadtgarde auftraten und in diesem Jahr am 5. Februar bei der Fastnacht in Franken dabei sein werden, um einen Tag später, am 6. Februar, in die Gartenstadt zur zweiten Prunksitzung zurückzukehren.
Dann werden sich wieder alle 176 Aktiven, die an dieser Stelle leider nicht alle gewürdigt werden können, ins närrische Zeug legen und den verdienten Applaus ernten. Zusätzlich zu diesem Lohn bekam Gabi Jahrsdörfer bei der ersten Prunksitzung noch den Till von Europa, die höchste Auszeichnung der Föderation Europäischer Narren, und Mona Hofmann den Till von Europa in Bronze.

 

Pressebericht der 1. Großen Prunksitzung 2009 (Main-Post)
BAD NEUSTADT
Hereinspaziert zur Karnevalsrevue
Bei der Prunksitzung der Stadtgarde dominierten Tänze das Programm
Wenn der Stadtsaal in der Gartenstadt zur „Narrhalla“ wird, dann kann das nur eines bedeuten: Prunksitzung der Stadtgarde. In diesem Jahr, so Sitzungspräsident Horst Scholler, wolle man dem Publikum eine Art Karnevals-Revue präsentieren, und tatsächlich dominierten die Tänze das Programm. Auch die Gäste der KG Untererthal, die aus Neustadt an der Aisch/Scheinfeld und erstmals die von Grün-Weiß Laub trugen ihren Teil dazu bei.
Wenn dabei sogar auf den Tischen getanzt wurde, ist das ein Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den Vereinen: „Bernd und Yasmin“ hieß die Premiere einer Coproduktion zwischen Neustadt an der Aisch und der Stadtgarde. Auch die Stadtgarde-Solistinnen Alisia Schmöger, Katja Werner und Fabienne Baumeister erhielten Verstärkung aus „dem anderen Neustadt“.
Der Paartanz auf den Tischen war im Übrigen nicht die einzige Premiere des Abends: Jochen Mühlfeld hatte gemeinsam mit Mutter Inge Mühlfeld und Partnerin Monika Iffert als Ratschweiber seinen ersten Auftritt auf der Bühne. Inge Mühlfeld erschien gleich darauf noch einmal in der Bütt: als Kurdame, die solange Eierdiät macht, bis sie vom Göttergatten mit Hühnerfutter ins Ehebett gelockt wird.
Anschließend luden die KVSG-Sternschnuppen ihr Publikum ein: „Komm mit mir ins Abenteuerland!“. Die Mädels von Grün-Weiß Laub zeigten einen Gardetanz, ebenso die Kolleginnen der KG Untererthal. Natürlich waren auch die Ministarlights mit von der Partie und eroberten die Bühne im Sturm.

 
Pressebericht vom Rathaussturm 2009 (Main-Post)
BAD NEUSTADT
Die Kälte im Rathaus schreckte die Narrenzunft nicht
Bad Neustadt (eh) Warm anziehen sollten sich die Stadtgarde-Narren um Horst Schöller, der auch heuer wieder zum Sturm auf das Rathaus geblasen hatte.
Bad Neustadt (eh) Warm anziehen sollten sich die Stadtgarde-Narren um Horst Schöller, der auch heuer wieder zum Sturm auf das Rathaus geblasen hatte. Es lohne sich nicht, das Gebäude in Besitz zu nehmen, hier würde er nur frieren, warnte Bürgermeister Bruno Altrichter, der sich genau wie seine Ratskollegen dick eingekleidet hatte. Doch witterten die Angreifer der MKG Mellrichstadt, der Schönauer Fosenöchter, der Maumer aus Bischofsheim und der HollerBoller aus Frankenheim eine Finte und ließen sich nicht beirren. Nach einigen Wortscharmützeln bat schließlich doch der Hausherr um Gnade und überreichte den Schlüssel an die überlegene Macht.

 

Pressebericht vom 12.01.2009 Ordenskommers
BAD NEUSTADT
Foto: Sitzungspräsident Horst Scholler (links) und Vizepräsident Christian Salatsch (rechts) ehrten im Rahmen des diesjährigen Ordenskommers die langjährigen Stadtgarde Mitglieder (vl) Lisa Wilm, Anita Maskus, Reiner Maskus, Andreas Schmitt und Melisa Schmitt.
Gabi Schmitt erhielt höchsten Stadtgarde Orden
Bad Neustadt (si) Bereits seit 26 Jahren ist der Ordenskommers ein fester Bestandteil im Jahreskalender des traditionsreichen Bad Neustädter Karnevalvereins Stadtgarde und steht ganz im Zeichen des Dankes und der Auszeichnung für besonderes, langjähriges Engagement. Sitzungspräsident Horst Scholler stellte in seiner Begrüßungsansprache im Gemeindehaus Mariä Himmelfahrt fest, dass das neue Jahr auch karnevalistisch bereits begonnen hätte, denn am Tag des Ordenkommers habe eine Stadtgardedelegation schon dem Rathhaussturm in Mellrichstadt beigewohnt. Ganz unter dem Motto „Regiert bei der Stadtgarde die Narretei, dann sind alle wieder mit dabei“, soll die Session stehen, so Scholler, der zunächst an die wichtigsten Termine erinnerte. Am 31. Januar findet die erste große Prunksitzung im Stadtsaal statt. Bringt Sitzfleisch und gute Laune mit, forderte der Sitzungspräsident, denn das Abendprogramm sei gespickt mit zahlreichen Höhepunkten. Mit dem grandiosen Männerballett aus Neustadt Aisch habe man wieder ein echtes Sahnestückchen einladen können und zum ersten Mal dürfe man die Karnevalgesellschaft Grün-Weiß-Laub im Stadtsaal begrüßen. Die zweite Prunksitzung findet am 14. Februar und die Kinderdisco mit Spielefest am 21. Februar statt. Einen Tag später wollen die Kleinsten der Garde im Seniorenheim Casa Reha in Neuhaus für etwas Faschingsstimmung sorgen und am 23. Februar ist High Life mit der Stimmungskapelle High Life im Stadtsaal angesagt. Das diesjährige Programm soll aber nicht mit dem Aschermittwoch zu Ende gehen. Die Gardeturniere im Bad Neustädter Stadtteil sind legendär und beliebt und gerne verzaubern die Tänzerinnen noch einmal ein begeistertes Publikum. Der 28. Februar steht ganz im Zeichen des Minigardenturniers und am ersten März gehen die Juniorengarden auf Punktejagd bei ihrem Showtanzturnier. Zum ersten Mal lädt die Stadtgarde zu einem Seniorengarden Showtanzturnier ein. Die Premiere findet am 7. März statt. Roland Raschke, der sich seit vielen Jahren schon für die Technik bei den Stadtgardeveranstaltungen verantwortlich zeigt, sowie Gabi Jahrsdörfer die bereits mit höchsten karnevalistischen Auszeichnungen bedacht wurde und fast im Alleingang das jährliche Spielefest organisiert, erhielten die ersten Sessionsorden durch Sitzungspräsidenten Horst Scholler. Richtig goldig wurde es, als im Anschluss der Stadtgardenachwuchs, die Sternschnuppen zum Sessionsorden Empfang anstanden und jeder jungen Tänzerin die Aufregung regelrecht  ins Gesicht geschrieben war.
Mit hohen Auszeichnungen des Präsidiums sowie der Förderation Europäischer Narren wurden Maie Luise Diemer (2.vl), Franziska Kneuer (3.vl), Nina Dietz (4.vl) und Inge Mühlfeld (5.vl) durch Horst Scholler (links) und Christian Salatsch (rechts) bedacht.
Seit vier Jahre tanzen Nina Dietz und Marie Luise Diemer nicht nur auf der heimischen Showbühne, sondern begeistern auch bei befreundeten Karnevalgesellschaften ein großes Publikum. Hierfür erhielten beide den Verbandsorden der Förderation Europäischer Narren in Bronze. Mit dem FEN - Jahresorden wurde Inge Mühlfeld für ihre witzig-spritzigen Büttenreden bedacht. Die gleiche Auszeichnung ging auch an Franziska Kneuer. Das Bütten – Duo, Franzi mit ihrem Papa Bernhard Kneuer fordern jährlich so manche Träne, die aber vom herzhaften Lachen kommt. Seit Kindesbeinen an ist Lisa Wilm bei der Stadtgarde. Heute trainiert sie die Sternschuppen mit. Für dieses besondere Engagement erhielt sie den Präsidiumsorden in Silber. Ebenso erhielt diesen Vizepräsident Christian Salatsch, der sich die Auszeichnung redlich verdient hatte, sei es als Männerballett Tänzer oder als Aktivposten im Elferrat. Der äußerst selten vergebene Orden, der Präsidiumsorden in Gold, welcher die höchste Auszeichnung ist, die die Stadtgarde verleihen kann, ging an Gaby Schmitt. Die Stadtgarde-Ehrennadel in Silber wurde für 10 Jahre Mitgliedschaft Melisa Schmitt überreicht. Für 20 Jahre aktives Mitwirken erhielten Lisa Wilm, Simone Grau sowie Nina Olbort die Ehrennadel in Gold. Reiner Maskus, Anita Maskus, Josef Schlagbauer, Gerhard Wörner, Andreas Schmitt sowie Gaby Schmitt sind bereits seit einem Vierteljahrhundert bei der Stadtgarde und dafür gab es die Ehrennadel in Gold mit Eichenlaub.
 
Pressebericht vom 18.02.2008 Turniere (Main-Post)
BAD NEUSTADT
Highschool mit Feuer und Eis
Nachwuchsgarden überzeugten beim Turnier der Stadtgarde
(SNY) Der Bad Neustädter Karnevalsverein Stadtgarde hatte zum Showtanzturnier geladen und aus der ganzen Region waren für die Mini-Garden Frösche, Hexen und Cowgirls in den Stadtsaal gepilgert, um sich mit ihren tänzerischen Leistungen zu messen.
Insgesamt zwölf Anwärter auf den Pokal waren gekommen und lieferten sich ein knappes Rennen. Am Ende schafften es die „Dancing Girls“ aus Sulzfeld mit ihrem Thema „Hexen“ auf den dritten Platz und mussten damit dem Fuschter Faschingsclub mit „Abenteuerland“ den zweiten Platz knapp überlassen.
Göker auf der High-School
Der erste Preis ging in diesem Jahr nach Himmelstadt. „Die Göker“ hatten mit „Highschool Musical“, Basketball-Einlagen und einem lässigen Tanz die beste Bewertung erhalten.
Wie immer wurden die Darbietungen der Wettbewerber durch zahlreiche Solodarbietungen aufgelockert und auch die Mini-Starlights der Stadtgarde traten beim Mini-Garde Turnier noch einmal außer Konkurrenz an.
Ihre Stunde sollte erst tags darauf beim Junioren-Showtanzturnier schlagen. Auch dort sorgten die Kostüme der Teilnehmer für Abwechslung. Einzig das Thema „Piraten“ war so beliebt, dass es gleich zweimal vertreten war. Trotzdem blieb dieses Thema ohne Auszeichnung.
Überzeugend mit Feuer und Eis
Die Mini-Starlights der Stadtgarde hingegen erreichten mit ihrem „Highschool-Musical“ Rang zwei und verwiesen damit die Stangenrother mit ihrer „Traumreise“ auf Platz drei. Verdient ging der erste Platz denn nach Poppenlauer an die „Lauertalsterne“. Mit ihrem Showtanz „Feuer und Eis“ überzeugten sie die Jury und sichtlich auch das Publikum, das Moderator Horst Scholler als „äußerst fachkundig“ bezeichnete.
In Faschingslaune war das Publikum jedenfalls noch, als es zusammen mit Scholler die Faschingsklassiker „Das rote Pferd“ und „Hol das Lasso raus“ vielleicht zum letzten Mal für diese Session mit wachsender Begeisterug sang.

 

Pressebericht über "Mini-Garden-Showtanz-Turnier" 16.02.2008 (Rhön und Saalepost)
Aufregung, Spannung pur und nochmals tolle Tänze und phantasiereiche Kostüme waren im bestens besuchten Stadtsaal angesagt. Der Karnevalverein Stadtgarde lud zu seinem diesjährigen großen Minigardeturnier ein bei dem zwölf Karnevalvereine ihren Nachwuchs, das sind die Tänzer und Tänzerinnen bis elf Jahre, in den beliebten Wettbewerb schickten. Die zehn Jurorinnen, welche aus dem Trainerkreis der Gastgarden stammten, hatten es oft nicht einfach, denn alle Teilnehmer gaben zum Saisonende nochmals alles und begeisterten die zahlreichen Gäste. So stellte Sitzungspräsident Horst Scholler, der durch den Wettbewerb moderierend führte am Ende fest, dass das Ergebnis wie erwartet sehr knapp ausfiel. Nachdem Scholler allen Trainerinnen für ihr Engagement und Ideenreichtum gedankt hatte, kam der große Moment der Entscheidung. Neun Showtanzgruppen, zu denen neben der Gastgebenden der Stadtgarde auch die des Faschingsvereins aus Oberelsbach zählte, landeteten auf dem vierten Platz. Dritter wurde der ASV-Sulzfeld mit seinen „Dancing Girls“ (auf dem bild rechts), zweiter wurde der FFC Fuschter Faschingsclub aus Fuchsstadt mit dem Tanz „Abendeuerland“ (auf dem Foto links) und als Siegergruppe wurden die Kids aus Himmelstadt, des HIKAV „Die Göcker“ mit ihrem „High School Musical“ gefeiert. Im Rahmen des Beiprogramms begeisterten die Ramsthaler Gardetänzerinnen, sowie die Ministarlights, die Starlights und die Solotänzerinnen Fabienne Baumeister und Alice Schmöger des Gastgebers. Mit auf dem Foto ist Horst Scholler, der durch das Turnier führte und die Auszeichnungen mit Präsident Harald Kiesel übernahm.
Schmuckbild (si) Die ersten farbigen Ostereier schmücken schon so manche Sträucher – in diesem Jahr ist halt alles ein bisschen früher dran.

Andi Sietz

 

Pressebericht vom 17.02.2008 "Junioren-Garde-Showtanz-Turnier" (Rhön und Saalepost) 
Foto: Die Sieger des diesjährigen Juniorenshowtanzturniers. Links sind die Drittplatzierten aus Stangenroth, in der Mitte die Sieger aus Poppenlauer und rechts die gastgebenden Lokalmatadoren aus der Gartenstadt, die sich über ihren zweiten Platz mächtig freuten.
„Ihr habt alle den ersten Platz verdient“ stellte der Sitzungspräsident des Gartenstädter Karnevalvereins „Stadtgarde“ Horst Scholler fest, als der achte und letzte Teilnehmer des diesjährigen „Juniorenshowtanz Turnier“ die Bühne im bestens besuchten Stadtsaal verließ. Den ersten bis zum sechsten Platz trennten lediglich sieben Punkte und so war bis zur Siegerehrung Spannung pur angesagt. Zum letzten Mal tönte Faschingsmusik durch die Lautsprecher und  zum endgültigen  Sessionsende gaben die jungen Tänzer und Tänzerinnen im Alter von zwölf bis 16 Jahren noch einmal alles, um das Publikum, vor allem aber die siebenköpfige Jury, zu überzeugen.  Auf dem vierten Platz landeten die Piraten aus Reiterswiesen und des OCC Oberfladungen, die Tanzgruppe aus Wülfershausen, die Untererthaler Karneval Gesellschaft sowie die Crazy Teens der großen Karnevalgesellschaft aus Bad Brückenau. Eine Traumreise bescherte den Showtänzerinnen des TSV Stangenroth  Platz drei. „Silber“ ging an den Lokalmatadoren, an die gastgebende Stadtgarde mit ihrem „High School Musical“. Das oberste Siegestreppchen durften die „Lauersterne“ des TV Poppenlauer besteigen, welche gerne nach der Siegerehrung noch einmal ihren Erfolgstanz unter großen Jubel präsentierten.
 
  1. Noch einmal präsentierten die Lauersterne aus Poppenlauer ihren Erfolgstanz „Feuer und Eis“, der ihnen den Sieg beim diesjährigen Showtanzturnier der Stadtgarde bescherte.  
Andi sietz
 
 
Pressebericht vom 21.01.2008 "PRUNKSITZUNG KV-Stadtgarde 2008" (Rhön und Saalepost)
Viel Stress: Am liebsten schon mit 53 Jahren in Pension gehen
Gelungene Prunksitzung der Stadtgarde mit zahlreichen Höhepunkten – Auch Erwin Pelzig war da

Die Männergarde aus Neustadt Aisch/Scheinfeld zählte zu den tänzerischen Höhepunkten der ausverkauften Prunksitzung im Stadtsaal der Gartenstadt.

Bad Neustadt-Gartenstadt (si). Es schien in der Gartenstadt, als ob man die heitere fünfte Jahreszeit noch intensiver erleben kann, als je zuvor. Grund hierfür könnte die kürzeste Karnevalszeit seit 190 Jahren, laut Sitzungspräsident Horst Scholler, sein.
Der Karnevalsverein Stadtgarde lädt ein und jeder will hin. Nicht nur dass alle Karten für die Prunksitzung im Stadtsaal seit über zwei Wochen vergeben waren, erstmalig in der Vereinsgeschichte musste man sogar Garden und Büttenrednern eine Absage erteilen, sonst wäre das erstklassige Programm bis in den frühen Morgen gegangen.
Nach dem Einzug der Garden und des Elferrates wünschte Sitzungspräsident Horst Scholler, dass man den Stress des Alltags nun für ein paar Stunden vergessen und das Leben mit Humor in vollen Zügen genießen sollte. Mit einem Solotanz von Alisia Schmöger, die neben Fabienne Baumeister und Katja Werner zu den drei Solotänzerinnen der gastgebenden Stadtgarde zählt, ging es gleich schwungvoll los.
Mit dem stellvertretenden Sitzungspräsident der Scho-Ka-Ge, Karlheinz Riegler, startete der bunte und unterhaltsame Reigen der Büttenreden. Dieser bemerkte als hoher Beamter, dass es eine gute alte Tradition sei, der er nachstrebe, wie sein heute 90-jähriger Vater mit 53 Jahre schon in Pension zu gehen, denn das Aufpassen auf tonnenweise Papier sei ganz schön anstrengend.
Ein echter Büttenknüller folgte mit Egid Gutgesell auf dem Fuß, den Horst Scholler als fleischgewordene Katastrophe ankündigte. Hat man eine „Infektionsgröße“ von 58 bis 68, hat man es in Schweinfurt beim Sommerschlussverkauf nicht so einfach. Als er sein eigenes Kleid, das er schon fünf mal nach Rumänien geschickt hatte und jedes Mal mit der Begründung wieder zurück kam, „so arm sind wir nun auch nicht“, dann doch behalten wollte, machte er sich auf die Suche nach Unterwäsche. Zum erworbenen Stringtanga stellte er klar, dass er beim Ausziehen jedes Mal die Bergwacht holen müsse, „um das Ding aus der zu Spalte“ zu holen.
Mit zwei Auftritten der „Sälzer Faschingsfraktion“ um Inge Mühlfeld und der Familie Iffert folgten weitere Höhepunkte auf den Brettern, die die Welt bewegen. An einem Tupperabend stellte man fest, dass Tupperware wie Männer sind. Man bemerke nach 30 Jahren, dass es auch ohne gegangen wäre und im Sketch „Klassenzimmer“ hatte Oberlehrer Alex Iffert seine liebe Not mit seinen Schülern.
Dass Ulk und Klamauk auch gänzlich ohne großer Worte faszinieren können, demonstrierten die Burgpreppacher mit ihrem „Banküberfall“. Franzi und Bernhard Kneuer sind in der Gartenstädter Bütt schon fast eine feste Institution und so sorgten sie auch dieses Jahr für einen weiteren Büttenhöhepunkt. Zunächst stellte der humorvolle Stadtrat fest, dass der Saal brechend voll sei mit Stadträten und welchen, die es werden wollen. Dass es Tochter Franzi  im gemeinsamen Mallorca-Urlaub nicht immer leicht mit ihrem Vater hatte, stellten beide in einer heiter inszenierten Urlaubsreportage unter Beweis.

In ihrem Showtanz zeigten die Ministarlights, das Aushängeschild der Stadtgarde, ihre ganze Klasse und begeisterten die zahlreichen Gäste auf der ganzen Linie. Foto: Sietz

Als Erwin Pelzig von den Hollerboller ging Martin Fellenstein mit Freunden in die Bütt und machte dem Original alle Ehre. Vorsicht in den ersten Reihen, hieß es bei der Burgpreppacher Weltmeisterschaft im Synchron-Haarewaschen, denn so mancher bekam dort eine unfreiwillige Dusche, was aber gerne verziehen wurde.
Was wäre eine Prunksitzung ohne Gardeauftritte. Von denen gab es wieder jede Menge, die allesamt durch tänzerische Leistung, tollen Kostümen und schwungvollen Liedern die Gäste in ihren Bann zogen. Vom Gastgeber zeigten die Sternschnuppen, die Ministarlights und die Starlights als Finaler Höhepunkt ihre ganze Klasse und erhielten einen rissigen Applaus für ihre tollen Darbietungen.
Extraklasse waren auch die Darbietungen der FG Schärzelbach und Scho-Ka-Ge. Mit „Rhythmus like Sambafestival“ versetzte die RaTaTong-Gruppe aus Rödles den Stadtsaal in Jamaikafeeling und der Rhythmus schlug schnell auf das begeisterte Publikum über.
Zu dem absoluten tänzerischen Höhepunkt zählte aber der Showtanz der Crazy Dancers vom TSV Brendlorenzen. Diese präsentierten argentinischen Tango in Perfektion und die smarten Jungs und feschen Mädels waren in ihrem tanztypischen Outfit eine wahre Augenweide.
Pfiffe vor Begeisterung und eine „Gartenstädter Rakete“ erntete die Männergarde aus Neustadt Aisch/Scheinfeld. Horst Scholler, der überglücklich über deren Zusage zur Prunksitzung war, bemerkte, dass die Jungs nicht nur gut, sondern einfach grandios seien und es wurde mit Lack und Leder das erwartete karnevalistische Großereignis. Mit einem Finale aller 214 Aktiven des Abends endete eine tolle Prunksitzung, die in die Stadtgarde-Geschichte eingehen wird.

Mächtig aufgeregt waren die jüngsten der Stadtgarde, die „Sternschnuppen“, die erstmals vor einem so großen Publikum „Alice im Wunderland“ präsentierten. Fotos: Sietz

Pressebericht vom 19.01.2008 "PRUNKSITZUNG KV-Stadtgarde 2008" (Main-Post)
BAD NEUSTADT
Tänzerische Anmut und Akrobatik
Großes Programm bei Prunksitzung der Stadtgarde – Viele Gäste im Stadtsaal
Eine tolle Tanz-Revue rollte da über die Bühne des Stadtsaals, Spontan-Applaus donnerte zwischen Akrobatik und Hebefiguren, farbenprächtige Kostüme entführten in die Karibik, nach Südamerika und ins Wunderland. Die Augen kamen kaum nach – ein spritziges Feuerwerk nach dem anderen wirbelte ausgelassen durch die Prunksitzung des KV Stadtgarde.
Und Sitzungspräsident Horst Scholler zündete die Raketen, mit denen das Publikum seine Begeisterung in den Narrenhimmel steigen ließ, als die neuen Freunde, die Männergarde aus Scheinfeld, in hautengen Plastikanzügen mit viel Schwung ihre „liebreizenden Damen“ umgarnt hatten und es schafften, tatsächlich alle Mann im Spagat zu sitzen.
Grandioses zu bieten hatten die Crazy Dancers mit ihrem argentinischen Tango, den sie in perfekter Choreografie aufs Parkett legten und damit bei einer Meisterschaft in lateinamerikanischen Tänzen gute Chancen gehabt hätten, so exakt saßen die typischen Elemente, so genial und ausdrucksstark kam die anmutige – und durchtrainierte – Beweglichkeit rüber.
Starke Männer
Der Fluch der Karibik brach mit dem Showtanz der Schonunger düster und unheimlich, aber aufwendig und gut gestaltet, über den Stadtsaal heran, der natürlich auch von den eigenen Leuten gewohnte Klasse geboten bekam: mit dem Candy Man, bei dem die Starlights auf die starken Arme des Stadtgarden-Männerballetts bauen konnten, und den Cheerleaders der Ministarlights unterm Basketballkorb – eine originelle Idee, sportlich und grazil verpackt.
In die Stadtgarde wächst man von Kindesbeinen an hinein, also machten sich auch die Jüngsten, die Sternschnuppen, mit Alice auf ins Wunderland und Alisia Schmöger, Fabienne Baumeister und Katja Werner bezauberten als Solotänzerinnen mit ihren Rädern und ihrer Gelenkigkeit. Revue-Charakter trugen die Schwärzelbacher mit den Stewardessen ihrer Fluglinie in die Show, die ein wenig zu stagnieren schien, als sich Ratatong etwas zu verliebt in den eigenen, durchaus perfekten, Rhythmus gab.
Im spanischen Hotel
Steigen wir nun aus dem vollen Garde-Leben in die Bütt und begegnen dort Bernhard und Franzi Kneuer in einem spanischen Hotel. Als der Vater dort in der Fremde meint, beim Metzger in der Gartenstadt zu sein, schüttelt die Tochter, wie so oft, den Kopf: „Du bist doch nicht bei Tro(o)st!“ Famos gelingt der verwunderte Franzose, der noch nie gesehen hat, dass jemand auf allen vieren in ein Lokal kriecht. Klar doch, die Frau hatte gesagt: „Wir geh'n zum Griechen.“
Aus Spanien zurück steigt Kneuer für wenige Momente in die Kommunalpolitik ein. Fürs Bürgermeisteramt gäb's ja einen fähigen Kandidat, der sei aber ein wenig klein – und der andere Bewährte ein Auslaufmodell. Jetzt ziehe er sich einen Münch, äh, eine Mönchskutte über und pflanze im Klostergarten Dill.
Ganz ohne Bezug zu irgendwelchen aktuellen Geschehnissen entfalteten sich die anderen Schmunzel-Gags in unterschiedlicher Spritzigkeit. Während Egid Gutgesell seine schlüpfrigen Einkaufserlebnisse schildert, geht's in der Sälzer Schulklasse bei Lehrer Alex Iffert ziemlich lebendig zu. Als Dümmster glänzt Christian Salatsch, Gastschüler aus der Gartenstadt. Und richtig was drauf hat das Burgpreppacher Duo, das bei seinem ebenso genialen wie wortlosen Banküberfall als Erstes Horst Scholler außer Gefecht setzt. Mit ebenso viel Pep stürzen sich die beiden ins Synchron-Haarewaschen – auf so eine Idee muss man erst mal kommen.
Gäste aus der Rhön
Die Hollerboller aus Frankenheim lassen Erwin Pelzig nicht allein auf die Bühne, er darf sich auch figürlich mit seinen Freunden Hartmut und Dr. Göbel unterhalten, in täuschend echter Stimmlage und mit sichtbarem Spaß an den eigenen kleinen Unzulänglichkeiten. Staunend verfolgt das Publikum, dass Dr. Göbel am Ende der munteren Unterredung eine Flasche Wein geleert hat. Trockener Kommentar: „Nun, mich dürstet.“ Dasselbe Bedürfnis plagte den hohen Beamten aus Schonungen, doch gab's auf dem Weg zum Mund ein Hindernis: die Pappnase.

 

Pressebericht vom 14.01.2008 (MAIN-POST)
BAD NEUSTADT
Manuela Wehner zieht ein im Elferrat
KV Stadtgarde ehrte langjährige und verdiente Stützen der Narretei
(new) Im kürzesten Fasching seit 190 Jahren sind die Termine für alle Aktiven natürlich auch dicht gedrängt. Beim Karnevalsverein Stadtgarde steigt bereits an diesem Samstag, 19. Januar, die große Prunksitzung im Stadtsaal Gartenstadt, die allerdings schon seit Anfang Januar ausverkauft ist.
Sitzungspräsident Horst Scholler (links) und der Präsident des Karnevalsvereins Stadtgarde, Harald Kiesel (rechts), verliehen Auszeichnungen an (von links) Manuela Wehner, Ingrid Schopf, Wolfgang Rienecker, Tanja Ziegler und Mona Hoffmann.
(new) Im kürzesten Fasching seit 190 Jahren sind die Termine für alle Aktiven natürlich auch dicht gedrängt. Beim Karnevalsverein Stadtgarde steigt bereits an diesem Samstag, 19. Januar, die große Prunksitzung im Stadtsaal Gartenstadt, die allerdings schon seit Anfang Januar ausverkauft ist.
Sitzungspräsident Horst Scholler versprach eine bunte Revue mit so manchem Knüller, für die man neben Humor durchaus auch Sitzfleisch mitbringen sollte. Das Angebot an Auftritten war so reichhaltig, dass die Stadtgarde keine andere Wahl hatte, als drei Büttenredner und zwei Garden diesmal mit einer Absage zu vertrösten.
Für die eigenen Mitglieder kam der Ansporn zu guten Leistungen schon vorher beim Ordenskommers. Dabei wurde das Engagement für die Stadtgarde auf vielfältige Weise gewürdigt. Als höchste Auszeichnung des Abends erhielt Ingrid Schopf den Präsidiumsorden in Silber. Sie gehört der Stadtgarde bereits seit 28 Jahren an, hat in ihrer Jugend selbst in der Garde mitgetanzt und begleitet jetzt ihre Kinder auf diesem Weg. Als Fundusverwalterin steht sie dem Präsidium aktiv zur Seite.
Nach einjähriger Probezeit wurde mit Manuela Wehner seit vielen Jahren wieder einmal eine Frau in den Elferrat aufgenommen. Als weiterer Repräsentant des KV Stadtgarde darf nun Volker Wendel die Elferrats-Mütze tragen.
Der Dank für 25-jährige Mitgliedschaft galt Rosa Ziegler. Die Ehrennadel in Gold für 20 Jahre bei der Stadtgarde durften Wolfgang Rienecker, Tanja Ziegler, Mona Hoffmann und Uli Herde entgegennehmen. Rienecker war unter anderem neun Jahre Schatzmeister, Tanja Ziegler hat aktiv getanzt und dann als Trainerin fungiert, Mona Hoffmann trainiert als ehemalige Solistin nun auch eine Solistin und Uli Herde brachte sich vor allem in der Bütt ein. Die Ehrennadel in Silber bekamen Sabrina Weißenseel, Michaela Stäblein und André Raschke für zehnjährige Mitgliedschaft.
Der FEN-Jahresorden, von dem die Föderation Europäischer Narren nur zwei pro Jahr verleiht, ging heuer an Catrin Ziegler und Manuela Wehner. Wer acht Jahre lang in der Garde tanzt, hat den Verbandsorden in Gold verdient. Das waren diesmal: Franziska Kneuer, Monique Olbort, Melissa Schmitt, Janine Barthelmes, Michaela Stäblein, Bastian Kiesel, Kristina Scheuplein, Sophia Feder und Janina Schopf. Für sechs aktive Jahre in der Garde erhielten Julia Schuck, Saskia Hein und Antonia Voll den Verbandsorden in Silber. Und natürlich bekamen alle Aktiven – von den Sternschnuppen bis zum Elferrat – den diesjährigen Sessionsorden.

 

Pressebericht vom 13.01.2008 (Rhön und Saalepost)
Kürzeste Karnevalsession seit 190 Jahren
Jede Menge Orden für Stadtgarde Akteure
Bad Neustadt (si) Es ist ein guter alter Brauch im Gartenstädter Karnevalverein Stadtgarde, dass verdiente und langjährige Gardemitglieder im feierlichen Rahmen für ihr Engagement ausgezeichnet werden, bemerkte Sitzungspräsident Horst Scholler zu Beginn des diesjährigen Ordenskommers im Gemeindehaus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Es ist die kürzeste Karnevalsession seit 190 Jahren stellte Scholler fest und so besuchte man erstmalig bereits vor dem Dreikönigsfest die erste Prunksitzung. Mit großer Freude blickte er auf die zahlreichen Karnevalveranstaltungen, die die fünfte Jahreszeit wieder zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. So sei die große Prunksitzung am nächsten Samstag seit eineinhalb Wochen ausverkauft und mit bedauern musste der Sitzungspräsident erstmalig drei Büttenrednern und zwei Garden absagen. Es spricht für die Klasse der Stadtgarde und deren Veranstaltungen, dass jeder mit von der Partie sein möchte, wenn es in der Gartenstadt heißt „Viel Spaß und Freud – an einem Tag so schön wie heut“. Unter dem Motto „Ehre, wem Ehre gebührt“ steht der Ordenskommers, betonte der Sitzungspräsident, dass die Verleihung der Orden einen besonderen Rahmen verdient. Mit der Überreichung der diesjährigen Sessionsorden begann der Reigen der Ordensübergabe, an dem auch mit „Küsschen“ nicht gespart wurde. Für sechs Jahre aktive Zeit im Karnevalsverein Stadtgarde erhielten Julia Schuck, Antonia Voll und Saskia Hein den Verbandsorden der Förderation Europäischer Narren in Silber und für achte Jahre,  Franziska Kneuer, Bastian Kiesel, Monique Olbort, Kristina Scheuplein, Melissa Schmitt, Sophia Feder, Janine Barthelmes, Janina Schopf und Michaela Stäblein, den Verbandsorten in Gold. Maximal zwei Gardemitglieder einer Gesellschaft können in einem Jahr den FEN-Jahresorden erhalten, so der Sitzungspräsident. Mit den beiden Sonderorden wurden in Anerkennung und Würdigung für den Verdienst um den Humor im Karneval Catrin Ziegler und Manuela Wehner bedacht. Ingrid Schopf begann vor etwa 28 Jahren als Tänzerin in der Stadtgarde, mittlerweile ist sie Mutter, deren Kinder wiederum in der Garde tanzen und betreut heute den Fundus der Garde. Für ihr langjähriges Mitwirken im Kreise der Stadtgarde zeichnete nun Horst Scholler das Gardeaktivistin mit dem Präsidiumsorden in Silber aus. Für zehn Jahre Mitgliedschaft erhielten Sabrina Weissenseel, Andre Raschke und Michaela Michaela Stäblein die Ehrennadel in Silber und für 20 Jahre Mitgliedschaft Wolfgang Rienecker, Tanja Ziegler, Mona Hoffmann und Ulli Herde die Auszeichnung in Gold. Rosa Ziegler wurde (in ihrer Abwesenheit) für 25 Jahre Stadtgarde geehrt.  Der Elferrat hat eine ganz besondere Aufgabe in  der Karnevalzeit, stellte Sitzungspräsident Horst Scholler klar und fügte hinzu, dass man sich erst einmal in einer Probezeit bewähren muss. Der Rat ist kein Schunkelchor, sondern Repräsentant und Vertreter der Garde. Umso erfreuter zeigte sich der Sitzungspräsident, zwei neue Gesichter in dieses Gremium begrüßen zu dürfen und die Besonderheit dabei war, dass seit vielen Jahren wieder einmal eine Frau aufgenommen wurde. Mit einem dreifach Gartenstadt Helau und der Überreichung der Elferratsmütze durch Horst Scholler, nahm Manuela Wehner offiziell eingriff in die bisherige Männerdomäne. Neu im elferrat ist auch Volker Wendel.
Foto: Für acht Jahre aktives Mitwirken im Karnevalverein Stadtgarde wurden zahlreiche Mitglieder mit dem Verbandsorden der Förderation Europäischer Narren in Gold ausgezeichnet.
- „Ehre, wem Ehre gebührt“. Unter diesem Motto wurden im Rahmen des Ordenkommers des Gartenstädter Karnevalvereins „Stadtgarde“ verdiente und langjährige Mitglieder durch den Sitzungspräsidenten Horst Scholler ausgezeichnet. Sitzungspräsident Horst Scholler (links) und Stadtgardepräsident Harald Kiesel (rechts) gratulierten (von links) Manuela Wehner, Ingrid Schopf, Wolfgang Rienecker, Tanja Ziegler und Mona Hoffmann zu den besonderen Karnevalauszeichnungen.